Silvester in Valparaíso

Der ein oder andere hat es bei Instagram vermutlich schon mitbekommen: Valparaíso zählt zu meinen absoluten Lieblings-Städten! Hier mischen sich Künster, Kreative und Artisten unters Volk und das sieht man an jeder Ecke. Die gesamte Stadt ist voll von Graffiti. Nur schwer findet man eine weisse Hauswand. Aber es sind nicht die wahrlosen Graffitis, die man oftmals zum Beispiel in Berlin findet. In Valparaíso findet man Kunstwerke, eines schöner als das andere. Teilweise sind ganze Hauswände mit einem grossen Gemälde geschmückt. Von den wunderschönen Farben ganz zu schweigen. Aber auch kulinarisch hat Valparaiso einiges zu bieten: es gibt tausende kleine Cafés, Eisdielen mit italienischem Eis und feine Restaurants. 

Da ich in einem Airbnb gewohnt habe, wurde fast ausschliesslich selbst gekocht aber hin und wieder ein Café oder eine Kugel Eis, muss einfach sein. 

In Chile ist es - anders als in Deutschland - verboten, ein Feuerwerk zu zünden. Deswegen gibt es in den meisten grösseren Städten ein offizielles Feuerwerk. Nachdem ich am 31. erst vormittags angekommen bin, gab es erstmal eine kleine Siesta bevor die Vorbereitungen für den Abend begannen. Die ganze Stadt war voll von Leuten und man konnte eine aufgeregte Energie spüren. Nachdem ich nach wie vor ein wenig müde war, haben wir in dem Airbnb lecker gekocht und uns gegen 22 Uhr raus gewagt. Die Strassen waren bereits voll und alle Menschen am Tanzen und Trinken. Pure Lebensenergie! Normalerweise ist das Trinken von Alkohol auf der Strasse verboten in Chile. Aber an diesem Abend hat das keine Polizei interessiert.

Da Valparaíso aus lauter Hügeln und Bergen besteht und direkt am Meer liegt, haben wir uns eine Art Terasse ausgesucht von der man das Feuerwerk perfekt sehen konnte. Auf der Terasse hat ein DJ aufgelegt und alle Leute haben gesungen, getanzt und getrunken. Die Stimmung war einfach genial! 

 

 

 

Momentan bin ich mit Luis unterwegs. Wir haben uns letztes Jahr in Chile kennen gelernt und reisen nun gemeinsam. Am 3.01 sind wir von Santiago nach Lima geflogen. In Peru war ich bereits, aber bin trotzdem aufs Neue überrascht, wie unterschiedlich Chile und Peru sind. Chile scheint mir doch sehr europäisch und war damals wohl der für mich beste Einstieg in ein Südamerikanisches Land. Dafür hat es aber auch europäische Preise: oftmals zahlt man in Chile sogar für einige Sachen mehr als in Deutschland. Milchprodukte beispielsweise. Da wird einem erst wieder bewusst, wie günstig Lebensmittel bei uns sind. Erschreckend. 

Peru ist dafür noch sehr viel traditioneller und einfacher. Vor einem Jahr habe ich bereits den Süden bereist und nun geht es in den Norden. Dieser soll noch weitaus weniger vom Tourismus erschlossen sein, was mir umso besser gefällt. Das jetztige Airbnb liegt ausserdem ausserhalb der üblichen Touristenstroeme.

Nun bin ich sehr gespannt auf die nächsten Tage hier in Lima: Man sagt, Lima ist die Food-Hauptstadt von Südamerika. Heute morgen ging es direkt auf den Markt hier in der Nähe  und wir haben Früchte und Gemüse eingekauft. Ein absolutes Paradies für mich. Viele Früchte kannte ich überhaupt nicht. Nun sind wir gut ausgestattet für die nächsten Tage.

Da ich ziemlich spontan unterwegs bin, werde ich hier in Lima auch meine Weiterreise planen und einige Sachen organisieren. 

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