UYUNI-Tour! Von kuriosen Steinen und einer Eisenbahnschiene mitten im Nirgendwo...

Leider hat dieser Eintrag nun etwas länger gedauert. Das liegt daran, dass mittlerweile die Uni in vollem Gange ist, die ersten Vorträge und Prüfungen stehen bald an und nebenbei darf das Feiern natürlich auch nicht zu kurz kommen ;)

Nun nehme ich mir aber Zeit und möchte vom zweiten Tag auf unserer Uyuni-Tour berichten.

Die erste, eiskalte Nacht in dem Refugio haben wir gut überstanden. Einmal bin ich allerdings aufgewacht und hab die Höhe (über 2500m) auf der wir uns befanden gemerkt. Ich hatte immer mal wieder das Gefühl, die Luft bleibt mir weg. Tief durchatmen klappte einfach nicht und auch tagsüber verfiel man nach wenigen Schritten in leichte Schnappatmung. Da dies aber die einzigen Symptome waren, die ich während der ganzen Reise hatte, möchte ich mich nicht beschweren! Da ging es manch Mitreisenden wesentlich schlimmer.

 

Das erste Ziel war der Arbol de Piedra. Eine Felsformation aus Vulkangestein, die sich über die Jahre hin durch Wind und Wetter verändert hat. Hier hatten wir Zeit für ein paar Bilder und für eine kurze Kletteraktion auf die umliegenden Steine. Nachdem wir weitergefahren sind, kreuzte direkt vor unserem Auto mitten im Nichts ein kleiner Fuchs unseren Weg. Wir hielten kurz an und ich konnte einen Schnappschuss schießen.

 

Mittagessen gab es dann an einer Laguna mit unzähligen Flamingos. Während Santos das Essen vorbereitete, hatten wir viel Zeit um spazieren zu gehen und Fotos zu schießen. Im Allgemeinen hat man bei jeder Laguna etwa 10-15 Minuten Zeit, macht Bilder, lässt die Aussicht ein wenig auf sich wirken und düst dann wieder mit dem Jeep los. Zum Schluss hin hat das auch wirklich gereicht, denn nach unzähligen Lagunen sieht irgendwann jede gleich aus und man kann sich den Namen oder die Besonderheit eh nicht mehr merken. 

Nach fast zwei Tagen voller Lagunen sollte diese aber unsere letzte sein, deswegen genoss ich die längere Pause. 

Zum Schluss ging es noch über Bahngleisen, die tatsächlich noch in Betrieb sind. Zwei bis dreimal täglich fährt hier ein Zug vorbei. 

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Kommentare: 2
  • #1

    Michel (Dienstag, 18 Oktober 2016 08:21)

    Wow, einfach nur wow.
    Das sind so atemberaubende Bilder. In echt muss das ja noch tausend Mal schöner sein.
    Ich freue mich schon auf den nächsten Bericht.

  • #2

    Sidi (Dienstag, 25 Oktober 2016 09:32)

    Ich liebe liebe liebe deinen Blog! Die Bilder sind unfassbar und die Berichte auch immer toll zu lesen! Genieß weiter deine Zeit und ich freue mich auf jeden Bericht, der noch kommt :)