Life lately und Hauptstadt Calling!

Ende Februar habe ich meinen Geburtstag gefeiert, der wie vor 22 Jahren auf den Faschingsdienstag fiel. Morgens war ich mit (fast all) meinen Lieblingsmädels einschließlich meiner Mama und meiner Schwester in der Stadt Frühstücken. Einige waren sogar verkleidet und auch ich habe mich namensgetreu als Fee verkleidet. Meine Mama hatte mir als Geburtstagsgeschenk im Vorhinein ein Tütü genäht und so fehlten nur noch kleinere Details wie z.B. der Luftballon von Sabi um mein Outfit zu perfektionieren. Nach dem Frühstücken sind wir dann zu Lisa nach Hause gegangen, da sie direkt um die Ecke wohnt und haben dort den ganzen Tag die Küche besetzt. Später kamen auch noch die Jungs dazu, wir haben den ein oder anderen Sekt getrunken und die Zeit ist nur so verflogen. Gekocht haben wir dann auch noch und sind  zum Feiern losgezogen. Ich bin aber dann ziemlich bald gegangen, da ich am Vorabend im Ratskeller bereits feucht fröhlich in meinen Geburtstag hereingefeiert habe und irgendwann nur noch todmüde war. An dieser Stelle nochmal Danke an all die Lieblingsmenschen, die diesen Tag mit mir verbracht haben oder ihn besonders gemacht haben, weil sie an mich gedacht haben. Ihr seid die Besten! 

 

Seit ich wieder in Deutschland bin, habe ich meiner Schwester ein wenig auf dem Hof geholfen und durfte unter Anderem mein früheres Pony mal wieder reiten. Wer mich schon länger kennt, wird Frami vermutlich noch kennen und wissen was für eine besondere Zeit das damals mit ihm war. Wir waren ein echtes Team und zusammen mit meiner Freundin Annika und ihrem Pony waren wir quasi Bibi und Tina. Mittlerweile gehört er einer anderen Familie. Der alte Herr ist jetzt schon stolze 18 Jahre alt und ihn nochmal zu reiten hat mich wirklich sehr glücklich gemacht. Deswegen sehe ich auch wie ein kleines Kind aus, das seine erste Reitstunde hat. 

Abgesehen davon hab ich fast täglich Erna und Traudl einen Besuch abgestattet. Die beiden Kälbchen sind unglaublich süß und wenn sie Vertrauen gefasst haben auch sehr verschmust. 

Die Zeit auf dem Hof und mit meiner Schwester war so schön. Wir haben uns gut verstanden und nachdem wir beide ausgezogen sind und sie mit ihrer Reitschule einiges zu tun hat, haben wir uns oft nur zum sonntäglichen Familientreffen gesehen. So aber hatten wir oft den ganzen Stall morgens nur für uns und die gemeinsame Zeit war herrlich. 

Zu guter Letzt: Berlin! Von der Uni aus müssen wir eine praxisbegleitende Lehrveranstaltung besuchen. Diese konnten wir entweder an der Uni selbst absolvieren oder auf der ITB in Berlin. Keine Frage, dass meine Wahl sofort auf Berlin fiel, denn ich liebe diese Stadt und bin immer gerne dort. Ich konnte sogar bei meiner lieben Sabi unterkommen, die währenddessen in Thailand war. Auch ihre Mitbewohner waren nicht da, sodass ich die kompletten Tage die Wohnung für mich hatte. Ein ziemlicher Luxus, den ich sehr genossen habe. So konnte ich nach einem stressigen Tag sehr gut runterkommen und nochmal entspannen bevor es Abends weiter ging. 

Die ITB zählt zu der weltgrößten Tourismusmesse und dementsprechend groß ist sie auch. In über zwanzig, teils mehrstöckigen Hallen hatten Reiseveranstalter, Tourismusunternehmen und Destinationen ausgestellt. Da konnte man sich schonmal verlaufen. Teil der PLV Woche ist eine Studienarbeit über einen besuchten Vortrag oder einer Diskussion auf der ITB. Ich werde über eine Moderationsrunde schreiben, in der es um die neuesten Foodtrends geht. Ich habe auch noch andere Vorträge über Sustainable Food and Beverage, Hostels und Fahrradtourismus besucht und alle waren durchaus interessant. 

Der Tourismusverein unserer Hochschule hatte verschiedene Rahmenprogramme organisiert und einer davon war der Besuch des Berliner Flughafens. Er war ziemlich verlassen und nur an manchen Stellen wurde an Baustellen gearbeitet. Ich war überrascht wie unglaublich schön und edel der Flughafen war. Die Check-in Schalter waren mit schönem Holz verkleidet und der Boden war auch sehr elegant. 

 

Ansonsten hab ich natürlich die Zeit mit meinen Mädels genossen, die ich das erste Mal nach Chile wieder gesehen habe. Direkt am ersten Abend haben wir in der Wohnung gemütlich gegessen, einen Wein getrunken und die letzten sechs Monate Revue passieren lassen. Feiern waren wir natürlich auch, wobei ich wie fast jedes Mal immer im Suicide Circus in Berlin lande. Und auch nach 4 Jahren ist der Club nach wie vor gut und sehr zu empfehlen, wenn man Fan der elektronischen Musik ist. 

Seit vorgestern bin ich nun wieder in Deggendorf und hab die ersten Tage dazu genutzt mein Zimmer einzurichten und wohnlich zu gestalten! :) Das Ergebnis zeig ich euch bald mal in einem extra Blogpost!  

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