Mit dem Fahrrad durch die Wüste

Am dritten Tag in San Pedro haben wir uns morgens Fahrräder ausgeliehen und sind ins 10km entfernte Valle de la Luna geradelt.

Innerhalb dieses Areals gibt es sozusagen verschiedene Stationen, die man besichtigen kann.

Die erste bestand aus engen und teils dunklen Gesteinshöhlen. Als es komplett dunkel war, hatte ich kurz Panik und war froh als wir den Rundweg dann beendet hatten ;) Weiter ging es zu einem Amphitheater, das als solches aber nicht mehr identifizierbar war. 

Über den kompletten Tag sind wir etwa 30-40km gefahren und die Sonne hat natürlich wahnsinnig gebrannt. Auch findet man mitten in der Wüste schwierig Schattenplätze. Es war also wirklich ein langer, anstrengender aber auch genialer Tag. Außerdem hatten wir zum Glück ziemlich gute Mountainbikes bekommen und so war zumindest der Weg kein Problem. 

Ich bin sehr froh, dass wir uns dafür entschieden haben, Fahrräder auszuleihen. Die Alternative wäre eine organisierte Tour gewesen. So haben wir das Valle de la Luna aber viel abenteuerlicher und intensiver erkunden können. Teilweise waren wir die einzige Gruppe an den verschiedenen Stationen und auch auf dem Weg hat uns nur ab und zu Mal ein Auto überholt. Die großen Touristenmassen blieben für uns also weitestgehend aus. 

Meine Bike-Gang! Da wir ca. 8 Stunden unterwegs waren und natürlich alle keinen Hut bzw. Cap besitzen, mussten wir kreativ werden und haben uns jeder einen Turban aus Kleidungsstücken gebastelt. Der Sonnenbrand blieb bei mir natürlich trotzdem nicht aus. 

Wenn man auf die Bilder klickt, werden sie größer angezeigt. Die Landschaft war natürlich der absolute Wahnsinn! Ich war zuvor noch nie in einer Wüste und war total fasziniert. 

Die Landschaft im Valle de la Luna erinnert an die Oberfläche des Mondes. Daher kommt der Name. 

Zum Sonnenuntergang sind wir auf eine große Düne geklettert um eine gute Sicht über das Tal zu haben. Als die Sonne unterging, hat sich das ganze Tal in leuchtende Farben gehüllt und es war wirklich ein Spektakel. 

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