La Serena und Pisco Elqui

La Serena liegt genau wie Valparaíso direkt an der Küste. Ich muss zugeben, nachdem mir Valparaíso so gut gefallen hat und wir mit 4 Tagen Sonnenschein verwöhnt wurden, hatte La Serena es schwer, mich zu überzeugen. Das Hostel war zwar sehr schön mit großer Dachterasse und Outdoor-Küche aber die Leute waren leider etwas seltsam und auch der Himmel war durchgehend grau in grau. Vermutlich hatten wir einfach Pech, denn viele andere Traveller die wir getroffen haben, waren sehr begeistert von La Serena.

Die Hauptsehenswürdigkeit befindet sich ca. 30 Minuten außerhalb vom Zentrum. Und zwar der Leuchtturm am Strand. Dort haben wir dann ein wenig Zeit verbracht aber bei schlechtem Wetter kann man leider mit Strand eben nicht sehr viel anfangen.

Außerdem gibt es in La Serena unheimlich viele Kirchen. Wenn ich mich recht erinnere, ist es sogar die Stadt mit den meisten Kirchen. Ich habe auch ein paar wenige besucht und war sehr beeindruckt.

Wenn ich hier immer von 'wir' spreche, dann sind diese beiden Damen eingeschlossen. Laura studiert mit mir in Deggendorf. Man kannte sich vom sehen, aber wirklich kennengelernt haben wir uns erst als feststand, wir gehen beide nach Valdivia. 

Und Rosalie habe ich in der Einführungswoche kennen gelernt. Sie kommt aus Weimar und studiert Architektur. Da wir alle drei in den Norden wollten aber jeweils nicht alleine durch Südamerika reisen wollten, haben wir uns zusammengetan. 

Pisco Elqui

Pisco Elqui liegt etwa zwei Stunden von La Serena entfernt. Das Dorf ist bekannt für seine 360 Sonnentage, die unvergleichliche Landschaft und die älteste Pisco-Destillerie des Elqui-Tales. Pisco wird in Chile sehr viel getrunken und ist quasi das Nationalgetränk. Meist mit Cola (Piscola) oder mit Zitronensaft und einem anderen Likör. Dies nennt sich dann Pisco Sour und ist wirklich sehr sehr lecker. Normalerweiße bin ich kein Likörfan aber Pisco schmeckt auch pur wirklich richtig gut. In Santiago waren wir bei Chilenen zu einer Piscoverkostung eingeladen und seitdem bin ich Fan des Pisco Spur. 

Wir haben uns in Pisco Elqui Fahrräder ausgeliehen und die Gegend auf eigene Faust erkundet. Dass es so heiß und anstrengend wird hätten wir allerdings nicht gedacht. Es ging ganz schön bergauf und die Sonne brannte vom Himmel runter.  Und wer meine Fahrradkarriere verfolgt, weiß wie gern ich Berge mag ;)

Es hat aber trotzdem unglaublich viel Spaß gemacht und beim Rückweg gings ja dann auch wieder runter ;)

Die Landschaft war eine Mischung aus Schneebergen und gleichzeitig wahnsinnig trockene, fast schon tonartige Felsen. Zugleich scheint diese Region wahnsinnig fruchtbar zu sein.

Erste Station war dann die älteste Pisco Destillerie Los Nichos. Dort haben wir für 2 Euro eine private Führung bekommen. Verstanden hab ich zwar nicht alles aber interessant war es trotzdem. Am Schluss durften wir auch zwei verschiedene Pisco Sorten probieren und einen Fruchtwein. Es war wirklich nur ein kleiner Schluck aber da die Sonne so gebrannt hat und ich auch schon ein wenig Hunger hatte, war ich ein wenig bedüdelt :D

Der Fruchtwein war aber wirklich lecker und wir haben lange überlegt ob wir einen mitnehmen sollen aber die Rucksäcke waren eh schon so schwer.

 

Es fällt mir sehr schwer, Bilder auszusortieren deswegen enthält dieser Eintrag auch sehr viele Bilder! :D 

Indem man auf die Bilder klickt, werden sie auch vergrößert angezeigt. 

 

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